Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 027 - 30.07.2020

DGB und Ruhr-SPD-MdB setzen Ruhrgebiets-Dialog fort

Gruppenbild mit DGB und Ruhr-SPD MdBs

DGB

Die DGB-Regionsgeschäftsführerinnen und -geschäftsführer des Ruhrgebietes und die Ruhr-SPD-MdB haben sich am 28. Juli im Gewerkschaftshaus Essen zur Fortsetzung ihres Ruhrgebiets-Dialogs getroffen.

Beim Auftakt dieses Gesprächsformates am 7. Januar 2020 hatten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf eine Verstetigung verständigt, die jetzt mit diesem Treffen vorangetrieben wird. Bei diesem Ruhrgebiets-Dialog standen u.a. die aktuelle Situation in der Fleischindustrie, bei Karstadt & Kaufhof, die Lage des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes während der Corona-Pandemie, die Kommunalfinanzen, der Kohleausstieg, die industriellen Potenziale des Ruhrgebietes z.B. von Stahl, Metallverarbeitung und Chemie mit Wasserstoff sowie die Zukunft der EU-Strukturförderung auf der Tagesordnung.

"Der Austausch zwischen Gewerkschaften und den SPD-Bundestagsabgeordneten hat gerade für das Ruhrgebiet eine besondere Bedeutung. Die Notwendigkeit, den Strukturwandel an Rhein und Ruhr dynamisch voranzutreiben und zu gestalten, Langzeitarbeitslosigkeit zu bekämpfen und die Kommunen finanziell zu entlasten, trifft außerhalb Nordrhein-Westfalens und oft auch schon außerhalb des Ruhrgebietes auf Verständnisprobleme", so die Geschäftsführerin der DGB-Region Niederrhein, Angelika Wagner.

Für den SPD- Bundestagsabgeordneten Mahmut Özdemir ist klar: "In diesen Zeiten zeigt sich besonders deutlich, wie wichtig die Regierungsarbeit der SPD ist - zum Beispiel bei der Kurzarbeit, bei der industriellen Transformation mit dem Kohleausstieg und beim Thema Ausbildung. Wir werden die großen Herausforderungen für das Ruhrgebiet auch weiterhin gemeinsam und solidarisch anpacken. Für die Stahlindustrie zeigen wir mit dem für Dezember 2020 geplanten zweiten Nationalen Stahlgipfel in Duisburg bereits, wie ein zukünftiger gemeinsamer Austausch gestaltet werden kann."

SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas ergänzt: "Der DGB und die SPD-Bundestagsabgeordneten des Ruhrgebiets sind sich einig, dass das Ruhrgebiet gestärkt aus der Corona-Pandemie hervorgehen kann. Die Diskussion mit den Gewerkschaften gibt uns wichtige Impulse für unsere Arbeit in den Wahlkreisen und im Deutschen Bundestag. Wir werden den Ruhrgebiets-Dialog zeitnah fortsetzen, denn wir müssen im engen Austausch bleiben."

Die Duisburger Bundestagsabgeordneten Mahmut Özdemir und Bärbel Bas konnten dieses Mal bedauerlicherweise nicht anwesend sein, stehen aber fortlaufend in engem Austausch mit der Geschäftsführerin der DGB-Region Niederrhein, Angelika Wagner.

Auf DGB-Seite waren dabei: Regionsgeschäftsführerin Angelika Wagner (Region Niederrhein), Mark Rosendahl (Region Emscher-Lippe), Gastgeber Dieter Hillebrandt (Region Mülheim-Essen-Oberhausen) sowie Clemens Bien (Region Ruhr-Mark) und Klaus Waschulewski (Region Dortmund-Hellweg). Die Ruhr-SPD-MdB waren mit folgenden Abgeordneten vertreten: Sabine Poschmann, Dirk Heidenblut, Arno Klare, Michael Groß, René Röspel, Axel Schäfer und Markus Töns.


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