Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 0035 - 03.09.2020

DGB begeht Antikriegstag auf dem Vorplatz des DGB-Hauses in Duisburg

"Nie wieder Krieg! In die Zukunft investieren statt aufrüsten"

Alljährlich am 1. September, dem Antikriegstag, erinnert der Deutsche Gewerkschaftsbund an den Beginn des Zweiten Weltkrieges mit dem Angriff der Wehrmacht auf Polen am 1. September 1939. In diesen Kriegen fanden Millionen Menschen einen grausamen Tod. Unzählige wurden verwundet und blieben für ihr Leben an Körper und Seele gezeichnet.

„75 Jahre nach der Befreiung Europas von Faschismus und Krieg möchten wir als DGB weiterhin dazu beitragen, dass Erinnerungen und Erkenntnisse weitergegeben werden. Denn: Die Geschichte darf sich nicht wiederholen. Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg“, so Angelika Wagner, Vorsitzende des DGB Duisburg.

Bedingt durch die Corona-Pandemie konnte die Veranstaltung nicht im Rathaus der Stadt Duisburg statfinden. „Aus aktuellem Anlass ist unsere traditionelle Veranstaltung im Duisburger Rathaus leider nicht möglich“ so Wagner weiter, „doch wegen der großen Bedeutung des Gedenktages haben wir die Gedenkveranstaltung auf den Vorplatz des DGB-Hauses verlegt. Und mit Christian von den Driesch von der Partnerschaft für Demokratie haben wir verdeutlicht bekommen, dass ein vielfältiges, respektvolles und gewaltfreies Miteinander weiterhin gefördert und gepflegt werden muss, um Frieden zu gestalten.“

Die Gedenkveranstaltung wurde musikalisch von der Künstlerin Melissa Metzner begleitet und endete mit einer Kranzniederlegung am Mahnmal für die vier am 2. Mai 1933 ermordeten Gewerkschafter.

Im Anschluss an die Veranstaltung wurde ein Stadtspaziergang gemeinsam mit dem Zentrum für Erinnerungskultur angeboten. „In diesem Jahr war der Antikriegstag anders. Viele traditionelle Elemente, wie beispielsweise der Stattchor, konnten Corona bedingt nicht eingebunden werden. Nichstdestotrotz konnten wir gemeinsam Gedenken und unseren Forderung des weltweiten Friedens Nachdruck verleihen“, so Wagner abschließend.


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