Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 0015 - 07.05.2020

DGB Niederrhein unterstützt Aufruf zum 8. Mai: "Nein zur Sprache der Gewalt, Ja zu einer Kultur des Friedens"

"75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges ist der Frieden wieder bedroht. Selbst bei uns in Europa ist er brüchig", heißt es in einem vom DGB und den Gewerkschaften unterstützten Aufruf. "Wir sagen Nein zu einer Sprache der Gewalt, stattdessen Ja zu einer Kultur des Friedens, der Vernunft und der Verständigung. Wir sagen Nein zu einer Erhöhung der Militärausgaben! Ja zu Abrüsten statt Aufrüsten!"

Der Aufruf der Kampagne "abrüsten statt aufrüsten" kann online unterstützt werden. Er wird am Tag der Befreiung, dem 8. Mai 2020, veröffentlicht und weist so auf die Notwendigkeit der Abrüstung und einer Politik der Entspannung hin.

„75 Jahre nach Beendigung des grauenhaften Vernichtungskriegs der Nazis haben wir allen Anlass, daran zu erinnern, wohin das Wiedererstarken von blindwütigem Nationalismus und Rassismus führen kann. Gerade in der jetzigen schwierigen Situation der Corona-Pandemie geht es besonders darum, Frieden, Zusammenhalt und Demokratie zu stärken.“ erklärt die DGB-Geschäftsführerin Angelika Wagner. „Wieder versuchen Nationalisten, die Unsicherheit vieler Menschen für ihre miese Propaganda zu nutzen. Deswegen ist es so wichtig, dass Erinnerungen und Erkenntnisse aus dieser schrecklichen Zeit weitergegeben werden an die jüngeren Generationen. Die weltweiten Rüstungsausgaben sind so hoch wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht. Und wohin hat uns das gebracht? Kriege werden nicht weniger. Allein in unserem Land steigt der Rüstungsetat in diesem Jahr um 1,7 Mrd.€ auf fast 45 Mrd.€. Die Gewerkschaften haben sich klar gegen die stetige Steigerung des Rüstungshaushaltes ausgesprochen und fordern, dieses Geld stattdessen ausgewogen zu investieren in Ökologie, Ökonomie und Demokratie. Soziale Ungerechtigkeit und Zukunftsangst dürfen sich nicht weiter verschärfen. Gemeinsam rufen wir auf: Nie wieder Krieg!“

Motiv eines Plakats zum Antikriegstag 1984 der DGB-Jugend zum "Lauenburger Friedensfest" DGB/FES AdsD

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