Deutscher Gewerkschaftsbund

27.04.2013
Kongress des DGB Bezirks NRW:

Erinnern. Denken. Handeln. Nazis und Rassismus wirksam entgegentreten

In welcher Form Rassismus auch immer auftritt: Er propagiert ein antidemokratisches und menschenfeindliches Weltbild, dem konsequent die Stirn geboten werden muss. Staat und Zivilgesellschaft sind in der Pflicht, Ausgrenzung und Diskriminierung dauerhaft zu bekämpfen.

Der DGB NRW und das DGB-Bildungswerk NRW möchten an den Dortmunder Kongress im April 2012 anknüpfen und die Aktiven im Land zusammenbringen, die sich gegen Rassismus und die extreme Rechte engagieren. Wir wollen diskutieren, wie Rassismus wirksam und nachhaltig begegnet werden kann.

Den einführenden Vortrag wird Elmar Brähler (Professor an der Universität Leipzig, Autor der Studie „Die Mitte im Umbruch“) übernehmen. Anschließend sind fünf Themenforen zu unterschiedlichen Aspekten geplant: zum Sturm auf die Gewerkschaftshäuser am 2. Mai 1933, zu militanten Neonazis, zu Frauen und Müttern in der rechten Szene, zum Alltagsrassismus und zum Rechtsrock. In einer Podiumsrunde beschäftigen sich Götz Aly (Historiker), Ute Schäfer (Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW), Andreas Meyer-Lauber (Vorsitzender DGB NRW), Adi Plickert (Vorsitzender Gewerkschaft der Polizei) und Sabrina Erdmann (Antirassistisches Bildungsforum Rheinland, angefragt) mit der Frage: Ist Bildung der Schlüssel zu Toleranz und Demokratie?

Der Kongress findet statt am 

Samstag, 27. April 2013, 10.00 – 15.00 Uhr

in Duisburg (Innenstadt)

Der genaue Veranstaltungsort wird mit der Anmeldebestätigung mitgeteilt. Weitere Informationen finden Sie/Ihr in der Einladung im Anhang.

Anmeldung unter: http://www.dgb-bildungswerk-nrw.de/seminare/seminare-in-kooperation-mit-gewerkschaften/dgb/137531-in-duisburg/

Im Rahmen der Veranstaltung verleiht die DGB-Jugend Niederrhein den Emil-Rentmeister-Preis gegen Ausgrenzung und Rassismus, für Demokratie und Gleichberechtigung


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