Deutscher Gewerkschaftsbund

21.06.2012

„Droht Altersarmut in Duisburg?“

Perspektiven für eine armutsfeste Alterssicherung

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DGB

„Rente muss zum leben reichen!“ – unter dieser Formel sind Gewerkschaften, Sozialverbände und Politik angetreten, um  Menschen im Ruhestand ein sozialverträgliches Einkommen zu garantieren.

Doch die Realität sieht für viele „Ruheständler“ mittlerweile anders aus. Die Hälfte aller männlichen und 95% der weiblichen Rentner müssen derzeit mit einer Rente auskommen, die weniger als 1.000 Euro beträgt. Immer mehr Senioren müssen ihre Rente durch Mini-Jobs aufbessern, um über die „Runden“ zu kommen.

Prekäre Beschäftigungsverhältnisse und Brüche in der Erwerbsbiografie etwa durch Arbeitslosigkeit, Leiharbeit, Kindererziehungszeiten oder Pflege von Angehörigen treffen in erster Linie Alleinerziehende und Frauen, die später kaum Möglichkeiten haben, sich eine ausreichende Rente zu erarbeiten.

Für den DGB gehört das Thema „Altersarmut“ und „Armutsfeste Alterssicherung“ zu den sozialpolitischen Herausforderungen der nächsten Jahre. Grund genug, dieses Thema in öffentlicher Runde zu präsentieren und zu diskutieren.

Dazu lädt der DGB im Rahmen des diesjährigen Duisburger Seniorentages am 21.Juni 2012 zu einer öffentlichen und moderierten Diskussionsrunde am Stand der DGB-Senioren in der Duisburger Innenstadt ein. Gemeinsam wollen wir mit Experten/Innen eine öffentliche Debatte anregen, wie die Alterssicherung in Zukunft armutsfest gestaltet werden kann. Wir freuen uns über die Zusage folgender Experten/Innen:

Begrüßung: Günter Niel, Vorsitzender der DGB-Senioren Niederrhein

  • Ünsal Baser, DGB-Jugend Niederrhein
  • Karl Müller, Rentenberater, IG Metall
  • Andrea Bestgen-Schneebeck, Stadt Duisburg - Amt für Soziales und Wohnen
  • Bärbel Bas, SPD-MdB
  • Helmut Herbst, VdK, OV-Rheinhausen

 Moderation: Rainer Zimmermann, Journalist,

Termin:

  • Donnerstag, den 21. Juni 2012, von 14.00 bis 15.30 Uhr
  • Duisburger Innenstadt - Kuhtor –
  • Bühne am Schiffsmaskenbrunnen / Infozelt der DGB-Senioren

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