Deutscher Gewerkschaftsbund

31.08.2012

Antikriegstag 2012

„Mir selber seltsam fremd“

Plakat Kollwitz

DGB NR

Am 1. September jährt sich zum 73. Mal der Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen. Dieser Überfall war der Beginn des 2. Weltkriegs, in dessen Verlauf Millionen von Menschen ihr Leben verloren. Weitere Millionen Menschen waren durch Verwundungen und Verletzungen für ihr Leben gezeichnet.

Mit unserer Veranstaltung am Vortag des Antikriegstages wollen wir an die Gräuel des 2. Weltkrieges und die Verpflichtung aller DemokratInnen erinnern, Krisen und Konflikte friedlich zu lösen. Krieg ist immer das völlige Scheitern von Politik.

Mit dem Wissen um die Verantwortung der Deutschen für diesen grausamsten Krieg müssen wir uns konsequent allen fremdenfeindlichen und intoleranten Tendenzen entgegenstellen. Sie sind der Nährboden für Terror und Gewalt.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Gedenkveranstaltung steht eine Lesung prominenter Persönlichkeiten aus der Duisburger Öffentlichkeit. Sie tragen Texte aus dem Tagebuch des damaligen Duisburger Wehrmachtssoldaten Willy Peter Reese vor. Mit seinem Buch „Mir selber seltsam fremd“ schildert er kurz vor seinem Tod die ganze Brutalität und Unmenschlichkeit von Krieg und Gewalt.

Unsere Gedenkveranstaltung endet mit der traditionellen gemeinsamen Kranzniederlegung für die vier am 2. Mai 1933 ermordeten Gewerkschafter.

Gedenkveranstaltung im Rathaus Duisburg, Ratssitzungssaal

Freitag, 31. August 2012 um 15:00 Uhr 

Begrüßung:

  • Rainer Bischoff, Vorsitzender DGB Region Niederrhein

Grußwort

  • Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg

Lesung mit

  • Josef Krings, Alt-Oberbürgermeister
  • Annegret Finke, IGM-Betriebsrätin
  • Jacques Marx, Jüdische Gemeinde
  • Bernhard Lücking, Stadtdechant
    Katholische Kirche
  • Sarah Ruppelt,DGB / Ver.di-Jugend

Abschluss

  • Angelika Wagner, DGB Region Niederrhein

Musikalische Umrahmung

  • Stattchor Duisburg

anschließend:

  • Gedenkspaziergang zum Mahnmal für die ermordeten Gewerkschafter
  • Kranzniederlegung

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