Deutscher Gewerkschaftsbund

Antikriegstag

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Seit 1957 ist der Antikriegstag ein Tag des Erinnerns und des Mahnens. Seit 60 Jahren erinnern die Gewerkschaften am 1. September daran, dass es dieser Tag war, an dem Nazi-Deutschland 1939 Polen überfiel und damit den Zweiten Weltkrieg entfachte. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften gedenken zweier Weltkriege, die über 80 Millionen Tote gefordert haben. Dieses unermessliche Grauen darf sich nie wiederholen.

Über 70 Jahre nach der Befreiung Europas von Faschismus und Krieg möchte der DGB weiterhin dazu beitragen, dass Erinnerungen und Erkenntnisse weitergegeben werden an die jüngeren Generationen und  aus der Geschichte gelernt wird:

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

Seit 1967 setzt sich das Friedensdorf International für Kinder in Kriegs- und Krisengebieten ein. Seit 50 Jahren werden ver­letzte und kranke Kinder, die in ihren Heimatländern nicht ausrei­chend versorgt werden können, aufgenommen und medizini­sch versor­gt. Ebenso wichtig ist die Unterstützung durch Katast­rophenhilfe und medizinische Hilfe in den Heimatlän­dern. Wie das Friedensdorf diese Arbeit leistet und welche Erfahrungen es mit den schreck­lichen Fol­gen von Kriegen ge­sammelt hat, ist Thema der Gedenkveran­staltung zum Anti­kriegstag. Rebecca Wenzel vom Bildungswerk des Friedensdorfes wird die Ein­richtung vorstel­len.

Die Gedenkveranstaltung endet mit der Kranz-niederlegung am Mahnmal für Opfer des Nazi-regimes am Rathaus auf dem Burgplatz.


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