Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 016 - 14.02.2012

OB-Neuwahl in Duisburg: DGB-Niederrhein unterstützt nachdrücklich Gespräche für einen gemeinsamen Kandidaten

Jetzt die Chance zum gemeinsamen Vorgehen nutzen

Stadt-Wappen Duisburg

Der DGB-Niederrhein begrüßt und unterstützt nachdrücklich die vereinbarten Sondierungsgespräche verschiedener Duisburger Parteien, in denen ein gemeinsamer Kandidatenvorschlag für die Neuwahl der Duisburger Oberbürgermeisterin/des Duisburger Oberbürgermeisters gefunden werden soll. Nachdem am Sonntag der Wille der Duisburgerinnen und Duisburger zu einem Neuanfang in Stimmenabgaben abzählbar gewesen sei, sei nun die Sehnsucht nach einer von einer breiten politischen und gesellschaftlichen Mehrheit getragenen Kandidatin/Kandidaten fühlbar und spürbar.

„Wir erwarten ja keineswegs“, so der Vorsitzende der DGB-Region Niederrhein, Rainer Bischoff, „dass nun in den Gesprächen ein Heilsbringer oder ein höheres Wesen wie ein Phönix aus der Asche gezogen werden kann. Wir erwarten allerdings das ernsthafte Bemühen der Beteiligten, in den Sondierungsgesprächen einen breiten, politischen und gesellschaftlichen Konsens für eine integre und kompetente Persönlichkeit zu finden. Dies ist die Gegenwartsaufgabe für unsere Stadt. In den Sondierungen dürfen Eigeninteressen und kleinkariertes Denken nicht auftreten. Die Stadt braucht den Neuanfang, der in einer von einer möglichst großen politischen und gesellschaftlichen Breite getragenen Persönlichkeit personifiziert wird.“

Der DGB sieht den weiteren Beratungen mit Spannung und hoffnungsvoller Zuversicht entgegen.



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