U. Rieger
25 ehrenamtlich tätige Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter vom Niederrhein haben sich in Kevelaer in einer Klausur am Wochenende intensiv mit den sozialen Verwerfungen in Gesellschaft und Arbeitswelt beschäftigt.
Die Gewerkschaftsmitglieder fordern alle gesellschaftlichen Kräfte zum Dialog mit den DGB-Gewerkschaften in der DGB-Region Niederrhein auf, um Verbesserungen zur Beseitigung der sozialen Schieflage zu erreichen.
Rolf Wennekers (DGB-Kreisverband Kleve), Alexander Lazarevic (DGB-Ortsverband Dinslaken) und Arnold Stecheisen (DGB-Ortsverband Moers) formulierten für den DGB am Niederrhein die Kernforderungen:
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, eine Sozialversicherungspflicht aller Beschäftigungsverhältnisse, Abschöpfung des Produktivitätsgewinns durch Arbeitszeitverkürzung, humane Arbeitsbedingungen, die Abschaffung der Rente mit 67 und der Riester-Rente zugunsten einer Rekonstruktion der paritätischen Sozialversicherungen, gesetzlicher und allgemeiner Mindestlohn und die Einführung von Vermögens- und Finanztransaktionssteuern.
Die DGB-Kreisverbände und DGB-Ortsverbände der DGB-Region Niederrhein planen für die nächsten Monate entsprechende Veranstaltungen und Aktionen.
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